Endlich verstanden: Das FSC-Siegel

FSC (Forest Stewardship Council) ist eine internationale, unabhängige und gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz in Deutschland.
Sie ist ein Zusammenschluss von Vertretern dreier Bereiche: Umwelt, Wirtschaft und Soziales.

Der FSC setzt sich ein für eine ökologisch nachhaltige, sozial förderliche und ökonomisch rentable Bewirtschaftung von Wäldern weltweit zu fördern.

 

Dafür vergibt er FSC-Zertifikate an Forstwirtschaftsbetriebe, sofern diese die Prinzipien und Kriterien des FSC erfüllen.

Die FSC-Betriebe (und die, die das Holz weiterverarbeiten) werden jährlich von einem unabhängigen Zertifizierer kontrolliert.

 

So weit, so gut. Aber es gibt auch Kritik…

Wie das mit Hüten, unter die man sehr viele Interessen bekommen muss, so ist, hat der FSC auch einige Schwächen:

  • In manchen Regionen der Welt ist eine transparente FSC-Zertifizierung sehr schwer umzusetzen. Das betrifft zum Beispiel Russland und das Kongobecken: Korruption und fehlende Strukturen machen Kontrollen und Zertifizierungen hier sehr schwer.
  • Der FSC sollte sich nicht mehr an industrieller Abholzung von Urwäldern beteiligen, wie z.B. im Kongobecken, wo es einige der letzten intakten Urwälder gibt.
  • Vorsicht gilt auch beim FSC-Mix-Siegel!! „FSC-Mix“ bedeutet, dass nur ein Teil des Holzes aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft stammt. Man kann daran nicht ablesen, wie groß oder klein dieser Teil ist.

Doch gibt es auch eine gute Alternative zum FSC? Das erfährst du in meinem nächsten Blogbeitrag…

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