Außen hui und innen pfui*

*Original Ausspruch meiner Oma 

Heute geht’s nämlich um „Furnierwerkstoffe“. Das sind die Holzplatten, die von der Seite gestreift sind. (Bis auf eine Ausnahme, zu der ich aber später komme.) Die Streifen sind dünne Schichten Schälfurnier, die rechtwinklig zueinander in Lagen verleimt und gepresst werden. ⠀

Zu den Furnierwerkstoffen gehören u.a.:

– „Tischlerplatten“⠀

– „Sperrholz“ (das, woraus wir in der Schule lustige Figuren mit der Laubsäge ausgesägt haben)⠀

– „Multiplex“. Bei meinem allerersten Prototypen meines Schreibtisches habe ich Multiplex aus Birkenholz benutzt. Damals habe ich mich noch nicht eingehend mit den unterschiedlichen Materialien und deren Nachhaltigkeit beschäftigt, sondern fand es schlichtweg dekorativ.⠀

Insgesamt gilt für Furnierwerkstoffe: Viiiiiiel Leim, dementsprechend eine nicht zu kleine Belastung für Umwelt und Gesundheit, aber auch große Stabilität.⠀

Es gibt aber auch Streifenholz (Wortkreation à la Lena), das nicht zur Gruppe der Furnierwerkstoffen gehört, sondern zum Massivholz: Die Dreischichtplatten. Diese Platten bestehen aus drei (wer hätte das gedacht?) kreuzweise verlegten, flächig miteinander verleimten Schichten Massivholz.⠀

Ich habe mich für die Herstellung meiner Möbel für Dreischichtplatten entschieden. Ich habe einen Hersteller gefunden, dessen Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus Österreich stammt und der die Platten formaldehydfrei verleimt. 

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